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APC by Schneider Electric gibt Tipps zur Planung von Rechenzentren

Laut einer aktuellen Bitkom-Studie ist die Anzahl der Server in den vergangenen Jahren zwar gestiegen, der Energieverbrauch von Rechenzentren aber gesunken. Gleichzeitig sind jedoch die Energiekosten in die Höhe gegangen. Um den Energieverbrauch trotz der hohen Datenmengen gering zu halten, ist eine gute Planung unerlässlich. Fehler in dieser Phase verursachen unnötige Kosten und haben für den Betrieb schwere Folgen. Dies gilt sowohl für die Konstruktion als auch für Umzüge oder Erweiterungen von Rechenzentren.

Ermittlung des Bedarfs

Die Planungsphase eines Rechenzentrums beginnt in der Regel mit detaillierten Analysen, durch welche IT-Experten den individuellen Bedarf ermitteln. Alle Erwartungen an Leistung, Effizienz und Sicherheit des Rechenzentrums müssen hier berücksichtigt werden. Als Resultat entsteht ein Pflichtenheft, das als Grundlage für alle späteren Prozesse dient. Es klassifiziert Rechenzentren je nach Verfügbarkeit in Stufe I (geringe Verfügbarkeitsanforderungen) bis Stufe IV (Hochverfügbarkeit).

Stromversorgung

Im nächsten Schritt geht es um den Platzbedarf für das Rechenzentrum selbst sowie um die Stromversorgung. Um die Verfügbarkeit tatsächlich zu garantieren, sollten die USV-Geräte hinsichtlich Kapazität und Überbrückungsdauer äußerst sorgfältig und auf jeden Fall ausreichend, jedoch auch nicht zu großzügig dimensioniert werden. Erst danach kommt die eigentliche Infrastruktur ins Spiel.

Modularität

Im Regelfall wird der maximale Endausbau der IT-Systeme erst nach einigen Jahren erreicht. Daher müssen alle Komponenten im Idealfall skalierbar sein. Modulare Systeme, die Stück für Stück erweiterbar sind, bieten die beste Möglichkeit, um von Beginn an einen guten Wirkungsgrad zu erreichen. Um die Energieeffizienz tatsächlich zu gewähren, sollten die Energie-, Klima- und Sicherheitskomponenten gut aufeinander abgestimmt und zudem alle Schränke gleichmäßig ausgelastet sein.

Software zur Planung und Überwachung

Heutige Datacenter Infrastructure Management (DCIM)-Systeme leisten eine große Hilfe bei der Konzeption von Rechenzentren. Bereits bei der Planung unterstützt die Software den IT-Verantwortlichen, denn er kann alle Kennwerte in das System eingeben und dann mit der Planung des Raumes beginnen. Das Programm prognostiziert den Bedarf hinsichtlich der Stromversorgung so schon bevor das Rechenzentrum steht. Doch auch im späteren Betrieb zeigt die Software Verbesserungsmöglichkeiten auf und erleichtert das Monitoring. 3D-Simulationen stellen die Luftbewegungen dar und helfen so, Hotspots zu identifizieren und Schwachstellen vor deren Entstehung aufzuzeigen. Aktuelle DCIM-Softwaretools bieten zudem eine Echtzeitüberwachung, die jederzeit Analysen und ein umfassendes Reporting zulassen. Die Verantwortlichen sollten jedoch nicht nur die IT-Ebene im Auge behalten. Auch die physikalische Infrastruktur gilt es zu berücksichtigen. Hier bietet StruxureWare for Data Centers von Schneider Electric die richtigen Tools, denn die Software vereint äußerst bedienerfreundlich alle notwendigen Werkzeuge zum Datacenter Infrastructure Management.

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